Dauerleistungsfähigkeit in extremer Höhe
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| Datum: | Donnerstag, 5. November |
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| Thema: | Dauerleistungsfähigkeit in extremer Höhe |
| Referenten: | DDr. Martin Burtscher |
| Uhrzeit: | 9.30 - 12.00 Uhr |
| Ort: | Forum Brixen - Prishna |
| Übersetzung: | Deutsch - Italienisch - Englisch |
| Eintritt: | 12 Euro |
Kurzbiografie – DDr. Martin Burtscher
DDr. Martin Burtscher ist Allgemeinarzt, Biologe und Sportwissenschafter sowie staatlich geprüfter Skilehrer, Berg- und Skiführer. Zudem ist Burtscher Vizepräsident der österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin und wissenschaftlicher Leiter des österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit.
Beim IMS:
Die Dauerleistungsfähigkeit zählt zu den Hauptkriterien für den bergsteigerischen Erfolg in großer Höhe. Sie wird sowohl im Tal als auch in der Höhe von 3 Faktoren bestimmt:
1. dem maximalen Sauerstoffaufnahmevermögen (VO2max),
2. der Dauerleistungsgrenze (%VO2max) und
3. der Bewegungsökonomie.
Die VO2max fällt pro 1000 m Höhenanstieg ab 1500 m jeweils um etwa 10 % ab und bleibt auch während der Akklimatisation reduziert. Die Dauerleistungsgrenze jedoch erfährt eine deutliche Verbesserung. Die Bewegungsökonomie bedeutet, wie viel Sauerstoff bei einer bestimmten Leistung verbraucht wird und ist besonders an jahrelange Gewöhnung an alpin sportliche Tätigkeiten gebunden. Während im Tal die Dauerleistungsfähigkeit trainierter Personen besonders durch das maximale Herzminutenvolumen limitiert ist, sind in extremen Höhen die Lungendiffusionskapazität sowie die ventilatorische Effizienz und Kapazität leistungsbestimmend. Besonders höhenleistungsfähige BergsteigerInnen demonstrieren dies eindrucksvoll. Diese Eigenschaften sind nur zum Teil trainierbar und können in einem sportmedizinischen Labor abgeschätzt werden.
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